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Josh Groban

"Illuminations"
Das 7. Album des Interpreten

(Text: Rebecca Puhlmann / Foto: © Warner Music)

Josh Groban zählt zu den erfolgreichsten US-Solokünstlern dieses Jahrzehnts. Bereits am 19. November ´10 veröffentlichte er sein neues Studioalbum „Illuminations“. Wobei das Besondere an den 13 Songs ist, dass Gesang und Musik vom Sänger gleichzeitig aufgenommen wurden und somit noch mehr Ausdrucksstärke bekommen.

Die CD beginnt mit dem Instrumental „The Wandering Kind“, welches Josh Groban schon im Alter von zwölf Jahren komponiert hat. Der nächste Song „Bells of New York City“ ist eine Liebeserklärung an genau diese Stadt. Die Cineasten unter den Hörern denken dabei wahrscheinlich auch an den Film „Klang des Herzens“. Trotzdem ein schönes Lied, das die Aussage des Sängers unterstreicht: „Meine Stärke liegt in den Melodien. Mein großes Talent ist es, genau die richtigen Lyrics [dafür] zu finden“. Da muss man Josh Groban zustimmen, es passiert wirklich, dass man einfach nur der Melodie lauscht.

Die erste Single-Auskopplung „Hidden away“ ist eine Hymne für die wahre Liebe - „sweetest feeling I´ve got inside, just can´t wait to lost in your eyes“ - genau wie „If I walk away“ und „Love only knows“. Die Texte beruhen auf eigene Erfahrungen des Sängers. So geprägt bekommen die Songs noch mehr Persönlichkeit und können die Emotionen hinter den Botschaften gut vermitteln.

Beim Stück „Voce existe em mim“ bekommt der Hörer viel Abwechslung geboten: es wechselt zwischen schnell & langsam und laut & leise. Es ist das erste Mal, dass Josh Groban auf Portugiesisch singt. Dafür fügt es sich wunderbar in die anderen Songs ein. Neben seinen eigenen Songs gibt es auch zwei Cover-Versionen - „Au jardin des sans pourqoui“ und „Straight to you“, die aber in seinem Stil erklingen und somit nicht als störend empfunden werden.

Zum Ende des Albums ertönt nochmal ein Instrumental namens „London hymn“, was für einen runden Abschluss sorgt und sich mit dem Chor im Hintergrund zu einem Highlight entpuppt.

Wieder einmal zeigt sich, dass weniger mehr ist. Denn auch Josh Groban beschränkt sich auf das Wesentliche. Die Songs sind sehr akustisch gehalten und mit Orchestral-Parts verfeinert. Das verleiht dem Ganzen eine ganz eigene Magie und lädt zum Träumen ein.