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Marit Larsen

"Spark"
4. Studioalbum

(Text: Katja Fleischer / Foto: © Sony Music)

Mit ihrem letzten Album "If a Song Could Get Me You" schaffte es Marit Larsen 2009 in die TOP3 der deutschen Albumcharts und sicherte sich bei uns die Platin-Schallplatte. In Zusammenarbeit mit Singer-Songwriter Milow feierte sie mit "Out of my Hands" (2010) zwar kleinere, aber dennoch nennenswerte Erfolge. Nun fragen wir uns, ob die Musikerin unsere Herzen mit "Spark" (VÖ: Dezember '11) erneut erobern kann.

"Keeper Of The Keys" ist ein bestechender und gut gewählter Einstiegstrack à la Marit Larsen. Die sanfte Gitarren- und Pianobegleitung hebt die weiche Stimme der Interpretin gekonnt hervor.

Dass der Song "Don't Move" aus fremder Feder entsprungen ist, wird sofort durch die bekannt vorkommende Aufmachung des Tracks bewusst. Nichtsdestotrotz schafft es die Norwegerin, der geläufigen Melodieführung einen ganz eigenen Charakter einzuhauchen.

Allgemeine Verwirrung erfahren wir bei "Coming Home". Der Song fällt aus der Reihe und wirkt für eine Marit Larsen einfach zu Pop-lastig. Ähnlich ergeht es uns mit "Me And The Highway". Würde man diese Nummern allerdings außerhalb des Albums betrachten, könnten sie eventuell Gefallen finden.

Der Rest der Platte bleibt der Manier der Interpretin wieder treu. "That Day" wurde wie der Einstieg gut ausgesucht und bietet einen runden Abschluss des Albums. "Spark" ist ein gut gelungenes Werk mit kleinen Experimenten, aber dennoch mit vorherrschend wohltuender Stiltreue. Ideal zum Träumen und Entspannen nach einem harten Tag.



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